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T-Shirts bedrucken mit Freezer Paper - mit Anleitung..

In letzter Zeit bin ich in irgendwelchen Blogs immer wieder über Freezer Paper gestolpert, mit dessen Hilfe man angeblich wunderbar Stoffe bedrucken kann. Also habe ich mal ein wenig rumgesucht und bin bei Amazon auch fündig geworden. Und ich muss sagen, ich find's großartig und habe das komplette Wochenende schon alles bedruckt, was der Kleiderschrank so hergab.

Falls es einer von euch auch probieren möchte, habe ich mal versucht, das ganze fotographisch festzuhalten und eine kleine Anleitung zu schreiben. Leider sind's nur Handy-Fotos, also sorry für die miese Bildqualität. Aber ich glaube man kann trotzdem ganz gut erkennen, dass es super einfach ist und je nach verwendetem Stoff auch wirklich super Ergebnisse bei rauskommen.

Zu erst sucht man sich ein Motiv und druckt oder zeichnet es auf die matte Seite des Freezer Papiers. Dann wird das ganze mit einem Cutter oder der Nagelschere ausgeschnitten, je nach Motiv. Für grade Linien finde ich den Cutter besser, aber bei Kringeln etc ist mir die Schere dann doch lieber.


Dann kommt das, was das Freezer Paper von normalen Papierschablonen unterscheidet. Es lässt sich auf den Stoff aufbügeln. Und später auch wieder ohne Rückstände entfernen. Dadurch wird (im Idealfall ;)) verhindert, dass Farbe unter die Ränder läuft und der Druck sieht schön scharf und nicht so ausgefranst aus. Das Papier einfach mit der glänzenden Seite auf den Stoff legen und nicht zu heiß (ich hab Stufe 2 genommen) und nicht zu lange (was auch immer das heißen mag, am besten ein wenig ausprobieren) aufbügeln.


Dann kann's losgehen. Ich habe einen Schwamm genommen, um die Stoffmalfarbe aufzudrucken. Auch wenn die Ränder festgebügelt sind, sollte man das ganze recht vorsichtig machen, so dass sich nichts löst.


Fertig sieht das dann so aus..


Jetzt kommt das Schlimmste - warten, bis die Farbe getrocknet ist ;) Hierbei versage ich regelmäßig, weil ich immer direkt sehen will, ob es was geworden ist oder nicht. Aber sinnvoller wäre es vermutlich zu warten.. Also, Papier abziehen. Wenn die Farbe noch nicht ganz trocken ist vorsichtig sein, weil es sonst verschmieren könnte.

Spannend..


Und wenn alles gut gegangen ist, sieht das Ergebnis dann so aus:



Bei dem lila T-Shirt hier hat das echt super geklappt - auch wenn das auf den schlechten Fotos vielleicht nicht so aussieht. Ich bin jedenfalls total begeistert.

Allerdings kommt es wohl auch ein wenig auf den Stoff an. Das rote Shirt war glaub ich einfach viel zu dünn, hier hat das Papier recht schlecht gehalten und es ist ziemlich arg ausgelaufen. Kleinere Stellen lassen sich ganz gut mit einem Zahnstocher und Stoffmalfarbe ausbessern, allerdings war das in dem Fall einfach zu viel. Das weiße Shirt ist ganz gut geworden. Das schwarze geht so, da war der Stoff vermutlich zu aufgerubbelt. Vorher bügeln hätte da vielleicht was gebracht..




Also man muss ein bisschen ausprobieren, aber mit etwas Übung lassen sich da schon recht nette Sachen machen. Ich find's jedenfalls toll :)

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